Dieses Soloprogramm vereint Kompositionen deutscher und in Deutschland lebender Komponisten aus vier Jahrhunderten. Dabei kommen sechs verschiedene Querflöteninstrumente zum Einsatz sowie ein Tonband und ein Wecker!

Alten Meistern wie Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Friedrich Kuhlau folgen Klassiker der Flötenliteratur wie die berühmte Solosonate von Sigfried Karg-Elert. Die stilistische Vielfalt des 20. Jahrhunderts wird u.a. mit einem Blues, einer Improvisation für Bassquerflöte und einer geräuschlosen Performance präsentiert.

„König Wiedehopf“ von Klaus Hinrich Stahmer  orientiert sich an einem antiken Stoff, nämlich der Komödie „die Vögel“ von Aristophanes. Entsprechend lebhaft und witzig schildert die Piccoloflöte einen Streit zwischen verschiedenen Vögeln.

Die Psychologie und Physiognomie des Hörens ist ein zentrales Thema der Komponistin Eva Maria Houben, die mit einem reduzierten und klangschönen Werk für mauritianische Bambusflöte vertreten ist.

Eine ganz eigene Form der musikalischen Landschaftsbeschreibung findet Tom Lorenz in „Wadi“. Hier geht es um das Nicht-Vorhanden-Sein, um das Ausbleiben und Erahnen von Wasser in einem afrikanischen Wüstenwadi.

„oehr“ von Robin Hoffmann ist ein stummes Musikstück. Anstelle eines Klanges ist eine Hörsituation komponiert. Das Stück lotet die Grenze aus, die der Schall passieren muss, um in den Körper zu gelangen.

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